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Handysicherheit: Schutz für das Smartphone

Februar 2014 - Die Abhör-Affäre der NSA bringt in Deutschland viele Menschen zum Umdenken. Tatsächlich lauern bei der Handynutzung Gefahren. Wussten Sie, dass es Spyware (Spionageprogramme) gibt, die man für rund 40 EUR im Internet erhält und die dem Abhörer ermöglichen, alle Gespräche über den Lautsprecher mitzuhören, heimliche Fotos zu machen ... ?

Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste, deshalb schützen Sie sich und Ihr Handy. Es gibt einige Maßnahmen, aber auch Apps, um die Sicherheit grundlegend zu erhöhen.

 

Maßnahmen für die Sicherheit

Smartphone-Auswahl:

 

Bevor Sie ein Smartphone kaufen, überlegen Sie sich, für was Sie es nutzen wollen. Es gibt Unterschiede bei der Sicherheit von Handys. Wenn Sie mit sehr sensiblen Daten umgehen, kann das eine Rolle spielen. Da sich Testergebnisse schnell ändern, machen Sie sich vor dem Kauf aktuell schlau, welche Handys derzeit am sichersten sind.

Bildquelle: iStock.com/TommL

Codierungen bzw. Schutz aktivieren:

 

Nutzen Sie alle Sperrmöglichkeiten Ihres Handys. Sie können die Pincodesperre und die Kartensperre aktivieren, um das Handy zu schützen. Am besten aktivieren Sie auch die Display- und Tastensperre. Mit vielen Handys können Sie inzwischen auch persönliche Daten, Anmeldedaten, E-Mails und Websites verschlüsselt übertragen. Mit dem Android Privacy Guard machen Sie E-Mails vor dem Senden unleserlich.

Nachrichten von unbekannten Absendern

Wenn Sie solche Nachrichten annehmen/anklicken, besteht immer die Gefahr, dass Sie sich mit Malware infizieren bzw. versehentlich kostenpflichtige Mehrwertdienste aktivieren. Evtl. ist es schlau, den mobilen Zahlungsverkehr zu sperren.

Klicken Sie niemals auf Nachrichten von Unbekannten in Mails, MMS usw. damit Sie sich nicht mit Viren infizieren oder Phishing-Gefahr laufen. Beim Phishing gibt ein Hacker vor, z.B. Ihre Bank zu sein und fordert Sie auf, Ihre Bankdaten einzugeben.

Besondere Vorsicht ist bei vermeintlichen Rechnungen, Bankanfragen, Anwaltsschreiben geboten. Auch wenn Ihnen die Nachricht eines bekannten Absender komisch vorkommt, seien Sie auf der Hut. Wenn das Handy eines Bekannten infiziert ist, kann von diesem Absender an alle Kontakte Malware versandt werden.

Installieren Sie nur vertrauenswürdige Apps

Es gibt immer wieder virenversuchte Apps, die es in den App-Store schaffen. Deshalb nutzen Sie lieber Apps, die Sie kennen. Außerdem gibt es Apps, die auf sehr viele Funktionen des Handys zugreifen (Daten, Adressbuch, Internetverbindung).

  • Lassen Sie niemals die Android Sicherheits-System-Option "unbekannte Herkunft" für Apps zu.
  • Prüfen Sie die Berechtigungen, die die App vor der Installation anfordert.
  • Bei Zweifeln, ob weitreichende System-Zugriffe sein müssen, installieren Sie die App lieber nicht.

Bildquelle: iStock.com/ryccio

Tauschen Sie Ihre Daten sicher aus

WhatsApp ist natürlich ein sehr praktischer und verbreiteter Service. Tauschen Sie aber per WhatsApp keine wichtigen Daten wie Bankdaten aus, da WhatsApp-Nachrichten per se unverschlüsselt versendet werden.

Es gibt übrigens eine Alternative zu WhatsApp aus der Schweiz namens "Threema", die besonders mit ihren Sicherheitsstandards wirbt. Die Datenübertragung läuft komplett verschlüsselt und bietet mehr Sicherheit vor Schnüfflern. Sie ist ähnlich einfach bedienbar wie WhatsApp und bietet nahezu die gleichen Möglichkeiten.

Der Service kostet für Android-Nutzer 1,69 EUR/Jahr, ist also überschaubar. Allerdings gibt es für diesen Service noch nicht so viele Nutzer, so dass man ggf. ausgewählte Freunde/Partner von der Nutzung ebenfalls überzeugen müsste.

Diebstahl/Verlust

Überlegen Sie sich bereits im Vorfeld, was Sie tun müssen, sollte Ihr Handy verloren gehen oder gestohlen werden. Planen Sie schon jetzt, wie Sie Ihr Handy sperren.

Es gibt auch die Möglichkeit der Einrichtung eines Löschcodes. Sie können diesen sogar so einrichten, dass Sie den Löschcode für Ihre Handydaten bei Verlust/Diebstahl mit einem anderen Handy aktivieren. Außerdem gibt es die Möglichkeit von Ortungs-Apps, so dass Sie über ein anderes Gerät Ihr Handy orten können, das Ihnen z.B. in einen Heuhaufen gefallen ist.

Geschäfts-Handys

Die Zulassung von Geschäfts-Handys bietet Unternehmen viele Vorteile, birgt aber auch Risiken. Mit Geschäfts-Handys werden Mitarbeiter z.B. auch außerhalb der Geschäftszeiten über Systemausfälle informiert und können sogar direkt eingreifen. Allerdings besteht auch die Gefahr, dass bei unachtsamem Umgang mit dem Geschäftshandy Hacker Zugriff auf das firmeninterne Netz und wichtige Daten erhalten, z.B. über einen falschen WLAN-Zugang im Hotel.

Wenn private Handys von Mitarbeitern in das Firmennetz integriert werden, gibt es auch organisatorische Probleme. Selbst wenn alle mit Android arbeiten, haben die meisten unterschiedliche Versionen bzw. andere Update-Zeitpunkte. Auch Viren haben einen leichteren Zugang auf die Firmenrechner.
 

Es gibt mehrere Möglichkeiten, um die Integration von Geschäftshandys zu verbessern: Über ein Google-Web-Interface können Administratoren auch Richtlinien für Android-Geräte zentral festlegen. Dazu nutzen sie z.B. eine Google Apps Device Policy. Damit diese funktionieren, ist eine App auf den Geräten notwendig.

Ab Android 4.0 können Admins zentral eine Verschlüsselung aktivieren. Ab 50 Firmenhandys sollte man sich überlegen, ob man eine sogenannte Mobile Device Management Software beschafft. Mit dieser Software kann man die verschiedenen Handys besser auf einen Standard bringen und sie gemeinsam verwalten. Es gibt hier verschiedene Anbieter, unter denen man sich das passende Angebot aussuchen kann.

Fazit

Smartphones sind wirklich praktisch. Am meisten Nutzen und Spaß haben Sie, wenn Sie möglichst alle Vorsichtsmaßnahmen beachten.  Was wir Ihnen immer empfehlen: Bei unbekannten Absendern oder auch Vertrauten, die Ihnen komisch erscheinen: Öffnen Sie diese Nachrichten lieber nicht und halten Sie im Zweifel Rücksprache.

Nutzen Sie beim Handygebrauch Ihren gesunden Menschenverstand und überlassen Sie die Einrichtung von Geschäftshandys den Experten.

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