Büro-Alltag

Wissenswertes

Der Büroknigge - gutes Benehmen bei der Arbeit

Dezember 2017 - Adolph Freiherr Knigge hat in seinem Werk "Über den Umgang mit Menschen" aus dem Jahr 1788 richtiges Benehmen und Verhalten im Miteinander betrachtet und so ein über die Jahrhunderte währendes Regelwerk geschaffen. Heute verbindet jeder den "KNIGGE" mit guten Manieren. Schon früh in der Erziehung wird man mit Knigge konfrontiert: "Sagst du auch Danke" oder "Was sagt man da?" sind die Standardfragen der Eltern, wenn man an der Wursttheke ein Stück Lyoner erhält. 

 

So lernt man schon zeitig gute Umgangsformen. Später, als Arbeitnehmer oder -geber, sind diese Gepflogenheiten wieder wichtig. Der Umgang mit Mitarbeitern ist entscheidend für ein angenehmes Arbeitsklima.

 

Hier finden Sie hilfreiche Tipps, wie Sie sich vorbildlich à la Knigge im Büro verhalten.

Respektvoller Umgang

Sie sind der Chef... müssen das aber nicht bei jeder Gelegenheit zur Schau stellen. Seien Sie trotzdem nett zu den Angestellten und vermitteln Sie nicht den Eindruck, dass Sie etwas Besseres sind.

Das Unternehmen ist multikulturell aufgestellt... machen Sie keine fremdenfeindlichen Bemerkungen. Haben Sie Respekt vor jeder Kultur und anderen religiösen Ansichten.

Der neue Mitarbeiter... kann noch nicht alles wissen und braucht seine Zeit zur Eingewöhnung. Seien Sie nachsichtig und haben Sie Geduld.

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Pünktlichkeit

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Das Meeting ist um 9... und Sie kommen erst um halb 10. Dadurch bringen Sie alle anderen Teilnehmer aus dem Konzept und es gibt evtl. Probleme mit Folgeterminen. Mal zu spät kommen ist kein Problem - geben Sie dann aber von unterwegs kurz Bescheid.

 

Sie stehen im Stau... und jemand wartet bereits auf Sie. Das hinterlässt keinen guten Eindruck und kann bei wichtigen Geschäftsterminen sehr nachteilig sein. Rechnen Sie bei wichtigen Treffen mehr Zeit ein und seien Sie pünktlich.

Der neue Bewerber kommt um 10... und Sie schaffen es erst auf 11. Dann fühlt sich der Bewerber nicht gewertschätzt und er wird sich im Zweifel für ein anderes Unternehmen entscheiden.

 

Der Kollege hatte eine Autopanne... ist gestresst und es tut ihm Leid. Haben Sie Verständnis und gehen Sie nicht zu hart mit ihm ins Gericht. Ausnahmen kann es geben. 

Gerüche

Sie lieben gut gewürztes und scharfes Essen... Ihre Kollegen hingegen mögen es weniger. Die Geruchsbelästigung, die von manchen Speisen ausgeht, stört jeden und wirft kein gutes Licht auf Sie. Niemand möchte als "Stinker" abgestempelt werden.

Sie machen gerne Sport... das dürfen auch alle gerne sehen. Riechen hingegen möchte das niemand. Die meisten Unternehmen stellen Duschen oder eine Waschmöglichkeit zur Verfügung. Hinterlassen Sie einen guten Eindruck, indem Sie nicht nur sportlich, sondern auch immer "frisch" zur Arbeit kommen.

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Sie lieben frische Blumen an Ihrem Arbeitsplatz... Ihr Arbeitskollege ist aber leider allergisch und ringt mit dem Atem. Fragen Sie Ihre Kollegen, bevor Sie das Büro mit eventuellen Störenfrieden dekorieren.


Jeder hat ein kleines Laster... Sie rauchen gerne. Niemand macht Ihnen das zum Vorwurf. Riechen möchte man das jedoch nicht unbedingt. Lassen Sie keinen Rauchgeruch ins Büro, achten Sie auf frischen Atem und waschen sich die Hände.

Höflichkeit

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Sie halten beim Verlassen des Gebäudes Nachfolgenden die Türe auf... das freut männliche und weibliche Kollegen oder andere Personen.Kleine Gesten hinterlassen einen bleibenden positiven Eindruck.

Sie haben heute morgen nicht so gute Laune... trotzdem sollten Sie Ihre Kollegen grüßen und Ihre Laune nicht demonstrativ nach außen tragen. Privates ist Ihre eigene Sache. Jeder fühlt sich in einer netten Umgebung wohl.

Ihre Kollegen duzen sich untereinander... bleiben Sie beim Einstieg dennoch beim höflichen "Sie". Nichts wirkt plumper als eine Ansprache im "Du" ohne vorhergehendes Angebot.

Sie tauschen sich gerne aus... das ist wichtig, aber verzichten Sie auf einseitige Redesalven, sondern hören Sie auch zu. Ein gutes Arbeitsklima lebt von gegenseitigem Respekt. Lästereien über den Vorgesetzten sind unpassend. Wahren Sie ihre Loyalität.

Das tägliche Miteinander

Sie arbeiten am Liebsten alleine... manchmal ist aber ein 4-Augen-Check sinnvoll. Sich mit anderen auszutauschen und gemeinsam an etwas arbeiten, motiviert zusätzlich.

Sie machen Ihr eigenes Ding...das können Sie auch weiterhin, aber denken Sie auch immer an andere. Bezieht Ihr eigenes Handeln auch das Team ein? Seien Sie ein Teamplayer und nicht nur ein Einzelgänger.

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Wenn das private Handy klingelt, müssen Sie ran... können Sie auch gerne bei wichtigen Anrufen, nur lassen sie nicht das gesamte Büro bei ihrem Gespräch zuhören. Gehen Sie in ein anderes Zimmer, damit Privates auch privat bleibt. Das Handy gehört aber in Ihr Privatleben. Erledigen Sie Privatgespräche und Nachrichtenaustausch in Ihrer Freizeit.

Sie mögen es gerne kaltoder besonders warm... machen Sie ruhig das Fenster kurz auf, um zu lüften bzw. schalten Sie die Heizung höher, nehmen Sie aber Rücksicht auf Ihre Kollegen und klären, ob es passt.

Ordnung

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Sie haben gerne ein Foto Ihrer Familie auf dem Schreibtisch... das ist auch völlig in Ordnung. Viel mehr sollte Ihren Schreibtisch aber nicht schmücken. Halten Sie ihn sauber und ordentlich. Chaos am Arbeitsplatz stört andere und lässt Sie unorganisiert und verwirrt wirken.

Der duftende Kaffee gehört für Sie zum täglichen Ritual...für andere ist das sicherlich genauso. Daher achten Sie auf ausreichenden Kaffee in der Kanne und brühen Sie im Bedarf nochmal nach. So verhält es sich auch mit Toilettenpapier o.ä.. Verbrauchen Sie die letzte Milch, Küchenrolle ... kümmern Sie sich bitte um das Auffüllen. Jeden ärgert es, wenn der Vorgänger dies nicht tut.

Sie fühlten sich gestern nicht gut und heute geht es ihnen noch schlechter...bleiben Sie zu Hause und werden Sie wieder gesund. Kurieren Sie sich aus und gehen Sie zum Arzt. Geben Sie aber bei der Arbeit rechtzeitig Bescheid und informieren Sie Ihre Kollegen über den Stand der Dinge, damit nichts Wichtiges versäumt wird.

Kleidung

Sie haben heute ein Vorstellungsgespräch... ziehen Sie sich schicker an als sonst, tragen Sie z.B. Anzug oder Blazer mit Hemd. Kleider machen Leute! Ein gepflegtes Auftreten wirkt sich positiv auf das Gespräch aus und hinterlässt einen guten Eindruck.

Sie waren in der Mittagspause beim Chinesen... und die dortige Küche ist offen gehalten. Die Gerüche können unangenehm für andere an Ihrer Kleidung haften. Dann empfiehlt sich eine Entschuldigung,  Auslüften und/oder ein Besprühen mit einem Textilerfrischer.

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Saubere Kleidung ohne Löcher und Flecken... sind ein absolutes Muss. Ihre Kleidung muss nicht teuer oder markenorientiert sein, aber ordentlich und ohne sichtbare Mängel.


Ihnen ist schnell warm im Büro... tragen Sie aber dennoch keine zu gewagten Kleider samt Ausschnitt. Das kann schnell billig wirken und Kollegen können peinlich berührt von ihrer Offenherzigkeit sein. Auch allzu kurze Röcke oder Hosen machen sich nicht gut im Büro. In manchen Büros sind kurze Hosen und offene Schuhen bei Herren und Damen verpönt. Befragen Sie im Zweifel Nahestehende.

 

Ihr Unternehmen ist im konservativen Bereich tätig... wenn Sie in einer Bank mit Kundenkontakt arbeiten, müssen Sie sich auch an die dortige Kleiderordnung halten. In kreativen Agenturen zum Beispiel kann diese Ordnung wiederum völlig wegfallen. Im Zweifel: Fragen Sie erfahrene Kollegen nach den Gepflogenheiten.

Fazit

Im Prinzip verhält es sich mit dem Knigge ganz einfach: Verhalten Sie sich im Umgang mit Ihren Mitmenschen, wie sie es sich von Ihrem Umfeld wünschen. Gegenseitiger Respekt ist die Basis für den Büroalltag, alles andere kommt von alleine. Achten Sie auf Kleinigkeiten wie die Begrüßung am Morgen, ihre Wortwahl und und seien Sie hilfsbereit und aufmerksam.

 

Angemessenes Benehmen und Anstand sind auch allgemein angesehen. Sie werden besser wahrgenommen, geachtet und genießen Anerkennung. George Clooney wurde nicht zuletzt durch sein "Knigge-Gedächtnis-Benehmen" weltberühmt und zählt heute zu den charismatischsten Schauspielern der Welt.

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Martina Assenmacher

Ingram Micro Pan Europe GmbH

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