E-Mail-Marketing

Wissenswertes

Spamfilter: So ticken sie

Juli 2016 – Weltweit werden täglich Milliarden von Spam-Mails durch das Netz gesendet. Sie verstopfen Postfächer, können Viren im Gepäck haben oder versuchen, Passwörter auszuspähen. Vermeiden kann man sie nicht - aber Spam-Filter helfen, die Mails zu identifizieren und vorab für den Empfänger herauszufiltern. Doch nicht immer trifft es die richtigen Mails: auch erwünschte Mails können im Spam-Filter hängenbleiben. Damit erwünschte Mails durchkommen, ist es wichtig zu verstehen, wie die Spam-Filter funktionieren.

Spamfilter – wie funktionieren sie?

Spamfilter sortieren in der Regel unerwünschte E-Mails aus Ihrem Posteingang direkt in den Spam- bzw. Junk-Ordner ein. Damit eine E-Mail als Spam eingeordnet wird, berechnen Spamfilter einen sogenannten "Score" - also die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um Spam handelt. Unterschiedliche Kriterien werden hierfür herangezogen und mit unterschiedlichem Gewicht ausgewertet.

 

Prinzipiell kann ein Spamfilter dabei vollkommen individuell konfiguriert werden und auch eigenständig vom Verhalten des Nutzers (der eingehende E-Mails z.B. als Spam markiert) lernen. So werden Adressen aus dem eigenen Adressbuch meist nicht als Spam eingestuft (Whitelisting). Häufig aber bekommt der Nutzer von den Filtereinstellungen, die der Mail- oder Internet-Anbieter ggf. sogar bereits direkt am empfangenden Mailserver direkt vornimmt, gar nichts mit.

© AndyPandy/Pixabay.com

Kriterien für die Einordnung als Spam

Der Spamscore wird je nach Spamfilter unterschiedlich eingeschätzt. Folgende Kriterien werden häufig bewertet:

 

Header

  • Absender-Adresse: Abgestraft wird in der Regel die Anzeige einer reinen unpersönlichen Absenderadresse (z.B. info@domain.de)  - ohne Angabe eines realen Namens (z.B. Beate Müller).
  • Reply-To-Adresse: Eine leere Antwort-Adresse ist unüblich für den seriösen Mailverkehr - daher sollte die Antwort-Adresse (das  "Reply-To"-Feld) immer ausgefüllt sein.
  • IP-Adresse: Ist die IP-Adresse, über die die E-Mail versandt wurde eventuell  für den Versand von Spam bekannt? Dies wird meist automatisch anhand einer Spam-Black-Liste (Realtime Blacklist RBL) überprüft - ist die IP-Adresse des Absenders hier enthalten, wirkt sich dies negativ auf den Spamscore aus. Selbstverständlich kann der empfangende Mailserver anhand einer eigenen "White-Liste" IP-Adressen definieren, die diese Prüfung umgeht.


Text / Betreff

  • Zeichenfolgen: Zeichenfolgen mit mindestens 3 gleichen Zeichen (z. B. "!!!" oder "$$$") erhöhen den Spamscore und sind somit bei seriösen Mails zu vermeiden.
  • Großbuchstaben: Lange Passagen, die in Großbuchstaben geschrieben oder durch Leerzeichen gesperrt sind, gelten ebenso als Spamkriterien. Beachten Sie, dass auch 3-Buchstaben-Worte wie "SEO", "ROI" und "USP" hiervon betroffen sein können.
  • Verdächtige Worte: Spamfilter reagieren besonders bei bestimmten Schlagwörtern. Zu diesen gehören beispielsweise die bekannten Wörter "Sex" und "Viagra". Aber auch scheinbar harmlose Wörter wie z. B. "günstig", "Gewinne", "gratis" oder "kostenlos" werden oft negativ bewertet.
  • Sehr lange Betreffzeile: Sehr lange Betreffzeilen (> 50 Zeichen) können zu einer negativen Einstufung führen.


HTML-Code

  • Hintergrundfarbe: Viele Spamfilter tolerieren nur einen weißen Hintergrund. Bei farbigen E-Mail-Hintergründen in beispielsweise rot, blau, grün oder pink steigt somit die Wahrscheinlichkeit, dass diese E-Mails als Spam eingestuft werden.
  • Textfarbe: Neben der Hintergrundfarbe wird auch die Textfarbe überprüft. Hierbei gelten vor allem Text(teil)e in cyan, magenta, grau und gelb, aber auch Text(teil)e in rot, grün und blau als spamverdächtig.
  • Formular: Spamfilter reagieren negativ auf eingebundene Formulare, insbesondere dann, wenn der Formularinhalt per E-Mail versendet wird.
  • HTML-Anteil: Das Verhältnis zwischen HTML- und Text-Teil sollte stimmen: Mails mit einem sehr umfangreichen HTML-Code lösen bei manchen Spamfiltern Alarm aus. Ein Multipart-Aufbau (HTML und Text-Mail) wird positiver bewertet.
  • Grafiken: Spammer arbeiten gerne mit Grafiken, bei denen der Text nicht automatisiert analysiert werden kann. Daher sollte der Anteil der Grafiken in einem ausgewogenen Verhältnis zum Text stehen. Weniger Grafik als Text ist hier empfehlenswert.
  • Links: Links, die IP-Adressen enthalten, gelten als nicht seriös. Ausgeschriebene, "echte" Domainnamen sind diesen daher immer vorzuziehen.

Tipps für eine bessere Zustellbarkeit

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Sie versenden selbst E-Mailings? Dann ist es für Sie wichtig, dass Ihre angeforderten E-Mails auch den Empfänger erreichen - und nicht unbemerkt und unerwünscht im Spamfilter "hängen bleiben".

 

Was Sie als Versender bei der Mail-Gestaltung beachten sollten, haben wir hier in unseren Tipps für Sie zusammengefasst.

Fazit

Spamfilter schützen uns heute vor einer ungeheuren Flut unerwünschter E-Mails, die viel Ärger verursachen können. Doch trotz Ihres hohen Nutzens können Spamfilter auch gewünschte E-Mails herausfiltern - und das unbemerkt von Versender und Empfänger.

 

Als Versender können Sie hier gegenwirken. Wenn Sie Ihre E-Mailings nur an Empfänger senden, die diese wünschen und diese seriös mit interessanten Informationen versorgen, machen Sie vieles instinktiv richtig. Trotzdem sollte man hellhörig bleiben, um nicht fälschlicherweise als Spam eingestuft zu werden. Achten Sie daher auf eine saubere Programmierung und ein nicht zu marktschreierisches Auftreten.

 

Mit dem Versand über GTC sind Sie programmiertechnisch gesehen schon auf der richtigen Seite: Antwort-Adressen, Multipart-Versand, Text/Bild-Möglichkeiten über den Template-Editor u.v.m. sind schon gesetzt. Textuell und optisch gesehen können Sie selbst zum seriösen Auftreten beitragen. Zusätzlich können Sie zur Zustellbarkeit Ihrer E-Mails beitragen, indem Sie die Empfänger bitten, Sie in ihr Adressbuch mit aufzunehmen oder bitten sie um ein Whitelistung der relevanten (IP)-Adressen - dies wird sich positiv auf Ihren Versand auswirken.

 

Überprüfen Sie auch Ihre Versandergebnisse regelmäßig: in unseren Protokollen finden Sie beispielsweise stets Rückmeldungen für den Versand. Viele Soft-Bounces deuten auf eine Spameinordnung hin. Ob viele zunächst vom Mail-Server angenommene Mails aus dem Postfach des Empfängers in den Spamordner verschoben wurden, sehen Sie über die Messung der Öffnungsrate in einem Kampagnenvergleich: sinkende Öffnungsraten können ein Hinweis sein auf eine steigende Spameinstufung.

 

Gerne unterstützen wir Sie beim Erstellen und Versenden Ihrer E-Mailings. Rufen Sie uns an unter Tel.: +49-(0)7 11-4 90 90-82 oder kontaktieren Sie uns.

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Martina Assenmacher

Ingram Micro Pan Europe GmbH

"Den E-Mail Versand unserer Newsletters erledigen wir in nur wenigen Minuten - und trotzdem super-professionell. Wir brauchen keine zusätzliche Software und müssen uns nicht langfristig binden. So bleiben wir flexibel. Zudem schätzen wir den Support der aufmerksamen GTC-Mitarbeiter."

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Festina Uhren GmbH

"Der Kundenservice hat uns super beraten. Jetzt holen wir viel mehr aus unseren Aktionen heraus, können Kampagnenvergleiche machen und erreichen genau, was wir wollen."

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"Unsere Mitarbeiter sind in ganz Deutschland unterwegs, teilweise sogar europaweit. Eine regelmäßige Abstimmung ist hierbei unerlässlich. Mit GTC central-meeting sind wir völlig unabhängig: jeder wählt sich einfach per Telefon ein. Da spielt es keine Rolle, wo der Kollege gerade ist. Über internationale Einwahlnummern erfolgt die Einwahl auch aus dem Ausland zu geringen Kosten."

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"Mit dem Template-Editor erstellte E-Mailings sehen super aus. Außerdem passen sich unsere Mailings jetzt mit Responsive Design immer an die Größe der Empfangsgeräte an. Toll."

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