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Virales Marketing: Werbung durch Mundpropaganda

Klassische Werbung wirkt immer weniger. Deshalb stellen wir heute eine neue Methode vor, die inzwischen vielen Firmen Erfolg bringt: Virales Marketing. Mit minimalen finanziellen Aufwendungen erzielen Sie oft einen erstaunlichen Werbe-/ und Verbreitungseffekt. Die Idee ist folgende: Sie nutzen soziale Netzwerke, um Aufmerksamkeit auf Marken, Produkte, Kampagnen zu lenken. Ihre Nachricht breitet sich wie ein Virus aus.

Bekannte Beispiele für virales Marketing

  • Moorhuhnspiel
    Es diente als Marketing-Instrument und konnte kostenlos heruntergeladen werden. Sie erinnern sich sicher an das „Moorhuhn-Fieber“.
  • Napster
    Die Musiktauschbörse hatte innerhalb kürzester Zeit 70 Mio. Nutzer.
  • YouTube
    Hier schafften manche Videos einen überraschenden Öffentlichkeits-Erfolg.
  • Bionade
    Es handelt sich um virales Marketing in der Gesamtausgestaltung – mit allen Aspekten des Marketing. Zunächst war die Limo Trendgetränk in der Werbeszene. Dann schaffte sie es mit wenig Aufwand in die Köpfe und Kühlschränke einer breiten Masse.

Virales Marketing praktisch umsetzen

Für die Umsetzung in die Praxis beachten Sie folgende ersten Schritte:

  • Unterhaltsamer Inhalt
    Versehen Sie Ihre Werbemaßnahmen mit einem unterhaltsamen Inhalt oder Beiwerk.
  • Weiterempfehlen einfach machen
    Gestalten Sie Ihre Werbung schon so, dass man Inhalte gerne an Freunde weiter versenden möchte und kann. Dies passiert besonders gern bei E-Mails mit Witzen, Preisausschreiben, spannenden Bildern, Ton- oder Filmclips oder Folienpräsentationen.
  • Option zum Herunterladen
    Bieten Sie für entsprechende Inhalte einen kostenlosen Download.
  • Meinungsführer als Multiplikatoren nutzen
    Versuchen Sie, mit Ihren Aussagen und Ideen Meinungsführer für sich zu gewinnen und damit die Verbreitung anzukurbeln.
  • Verbreiten über Weblogs
    Nehmen viele Weblogbetreiber eine virale Botschaft auf, kann es zu einer schnelleren Verbreitung in Netz führen.

Zu beachten

Beim viralen Marketing dringt immer der unterhaltsame Inhalt in den Vordergrund, was auch seine Nachteile hat. Oder wussten Sie, dass das Moorhuhnspiel ein Marketing-Instrument von Jonny Walker war?

Diese Werbeform sorgt vor allem für einen starken Bekanntheitsgrad. Das Weiterleiten geschieht nicht unbedingt als Produktempfehlung.

Fazit

Virales Marketing kann besonders bei Produkten mit Beliebtheitspotenzial und kleinem Budget ein günstiger Selbstläufer sein. Es kann auch laufende Aktionen sehr gut unterstützen, um eine große Zielgruppe zu erreichen und Sympathiepunkte zu gewinnen. Ausprobieren lohnt sich!

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